Anfahr/Bremsmodul

Auf Grund der geringen Masse der Lokomotiven kommt es in Halteabschnitten beim Abschalten der Spannug zum sofortigen stehen der Loks. Dies  sieht nicht gerade schön aus und ist sehr realitätsfremd. Mit Hilfe einer Massensimulation ist es möglich ein realistisches Anfahren und Bremsen der Loks zu ermöglichen.
Das Anfahr/Bremsmodul kann mit einem Strom von max. 2A belastet werden. Die Schaltung wurde mit handelsüblichen Bauteilen aufgebaut, so dass jeder der mit einem Lötkolben umgehen kann, die Schaltung auf einer Lochrasterplatte aufbauen kann. Es folgt nun die Schaltung, das benötigte Material und eine detalierte Beschreibung. Viel Spaß beim Nachbauen.

Schaltung:

Material:
R1 = 22k D1,D2 = 1N4001
R2 = 1k T1 = BC548B
R3 = 22k Poti
T2 = BD433
C1 = 47u

C2 = 4u7


Beschreibung:

Beim Einfahren in dem Halteabschnitt und geöffneter Verbindung X1/X2 kommt die Lok langsam zum Stehen. Die Länge des Halteweg, als auch der Anfahrweg, läßt sich über das Poti R3 einstellen. Wird die Verbindung X1/X2 geschlossen fährt die Lok langsam an.
Nach den Einschalten der Spannungsversorgung müssen sich zuerst die Kondensatoren laden. Hierdurch bedingt benötigt die Schaltung einige Sekunden bis sie voll einsatzbereit ist. Das hier vorgestellte Anfahr/Bremsmodul kann mit einem Fahrregler mit Implussteuerung, als auch mit original Märklin-Trafos, betrieben werden.
Anschlußbelegung: X1 = Plus vom der Spanungsversorgung, X2 = über Schalter (Zugbeeinflussung) an X1, X3 = Anschluß an des Gleis.

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