Stacheldrathzaun selber herstellen


Zäune in unserer Spurweite zu bekommen ist recht schwierig und ein Stacheldrahtzaun zum Einzäunen von Weiden schon gar nicht. Wobei man das mit dem Stachel nicht so genau nehmen sollte, die wären in unserer Spurweite mikroskopisch klein. Da die von den namhaften Großherstellern angebotenen Zäune nicht meinen Vorstellungen entsprachen, machte ich mich daran den Zaun selber zu bauen. Er sollte  meinen und den Ansprüchen anderer Stand halten können. Der hier vorgestellte Stacheldrahtzaun hat gleich mehrere Vorteile. Er ist preiswert in der Herstellung, kann von jedem so gestaltet werden wie er ihn benötigt und sieht darüber hinaus auch noch sehr gut aus.
Im Folgenden sind die zur Herstellung benötigten Materialien aufgeführt und weiter unten eine Bauanleitung.

Die benötigten Materialien:


Die Bauanleitung:

Hat man alle Materialien zusammen kann es auch schon losgehen.
Zuerst werden von dem 1mm Draht 5mm lange Stücke als Pfosten geschnitten, dies entspricht einer Höhe von 1,1m im Maßstab 1:1. Hierbei sollte man darauf achten, dass beide Schnittseiten plan sind.
Anschließend die Litze auf die benötigte Länge abisolieren und zwei einzelne Adern stark miteinander verdrillen. Jetzt werden die Pfosten an den verdrillten Draht geklebt. Hierzu verwende ich Sekundenkleber. Der obere Draht wird ca. 1mm vom oberen Ende des Pfosten befestigt. Der zweite Draht wird im Abstand von ca. 3mm zum oberen angeklebt. Die Pfosten haben einen Abstand von 9-10mm zu einander.
Hat der Zaun die benötigte Länge erreicht, kann er farblich gestaltet werden. Die Pfosten habe ich mit Revel 46 den Draht mit Revel 77 angestrichen. Ist die Farbe getrocknet, kann der Zaun auf die Anlage gesetzt werden. Zum Fixieren des Zaunes verwende ich wiederum Sekundenkleber.



Viel Spaß beim Nachbau!

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